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Steffi Böttger
Steffi Böttger

Heimkehr aus der Fremde

Liederspiel von Felix Mendelssohn Bartholdy

 

Zur Silbernen Hochzeit seiner Eltern verfasste der damals 20jährige Felix Mendelssohn Bartholdy ein Liederspiel, das kurz vor dem Weihnachtsfest des Jahres 1829 im mendelssohnschen Gartenhaus uraufgeführt wurde.

  • Steffi Böttger, Andreas Keller
       Mendelssohn-Haus Leipzig

Das Personal des Liederspiels ist überschaubar. Neben zwei Frauen, der Mutter und ihrem Mündel Lisbeth, deren Liebe und Sehnsucht der eigentliche Gegenstand des Geschehens sind, treiben sich einige Herren herum, die, aus dem Kriege kommend, in den Krieg ziehend, sich verstellend oder protzend, zwar eine Menge Wirbel verursachen, den Gefühlen der Frauen jedoch hilflos ausgesetzt sind.

Musikalisch gestaltete Felix Mendelssohn Bartholdy dies so einfach als möglich, sollten doch seine Familienmitglieder die Gesangspartien übernehmen, dennoch ist unüberhörbar, dass es sich um ein kleines Juwel handelt.

Die Schauspieler Steffi Böttger und Andreas Keller führen „Heimkehr aus der Fremde“ erstmals als szenische Lesung auf, in denen sie ständig von einer Rolle in die andere schlüpfen.
Der Pianist Jens Baermann begleitet sie dabei am Flügel.

Mit Steffi Böttger und Andreas Keller

Am Flügel: Jens Baermann

 

Leipziger Volkszeitung, 17.12.2012

Der zweite Blick. Singspiel „Heimkehr aus der Fremde“ im Mendelssohn-Haus Hagen Kunze

Steffi Böttger, unumstritten eine Expertin für unterhaltsame und anspruchsvolle musikalisch-literarische Programme [...] formt mit ihren Mitstreitern „Heimkehr aus der Fremde“ zu einem Melodram, in dem zwei wandlungsfähige Sänger-Schauspieler und ein Pianist mit wenigen Requisiten dem Personal Gestalt und Stimme geben. Das funktioniert dank einiger Kunstgriffe auch durchweg wunderbar und ist in den gut 60 Minuten ein ums andere Mal zum Brüllen komisch.